Lehrangebote


Lehrveranstaltung Medizin Universität RostockDas Institut unterrichtet Studierende der Universitätsmedizin und der Biowissenschaften aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock. Unser Lehrangebot richtet sich an Studierende der Humanmedizin (Staatsexamen), der Medizinischen Biotechnologie (B.Sc. und M.Sc.) und der Mikrobiologie und Biochemie (M.Sc.). In kurriculären und fakultativen Vorlesungen, Seminaren und Praktika vermitteln wir Kenntnisse und Fähigkeiten in Molekularer Medizin und Tumorforschung, Molekularer Virologie und den Prinzipien der Gentherapie sowie zur Didaktik in den Naturwissenschaften. Ein Teil unserer Lehrveranstaltungen findet in englischer Sprache statt. Wir bieten Studierenden die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit zum Bachelor bzw. Master of Science oder ihre Promotion zum Dr. rer. nat. oder Dr. med. durchzuführen.

    30000  Laborpraktikum: Methodenbezogene Praktika


    Gentransfer- und Genexpressionanalyse Technologien (DNA / RNA / RNA Interferenz)

     

    Genetic Engineering – Klonierungsverfahren bei viralen und nicht-viralen Vektorsystemen


    Dozenten:
    Prof. B.M. Pützer, Dr. O. Herchenröder, Dr. V. Alla, Dr. D. Engelmann

    Zeit: 
    08:00-16:00 (7 Tage) BMFZ, Schillingallee 69 (Labore)

    30001  Laborpraktikum und Seminar: Molekulare Medizin und Vektorentwicklung


    Methodische Inhalte: Molekulare Grundlagen, Pathomechanismen, virale und nicht-virale Gentransfersysteme, Virus-Wirtszell-Interaktion, therapeutische Strategien, klinische Anwendungsbereiche, regulatorische Aspekte/targeting-Strategien, Übersicht über Tiermodelle.

     

    Methodische/Fachpraktische Inhalte: Herstellung von Vektoren, DNA-Klonierung, Vektorproduktion und Qualitätskontrolle, Techniken der Gen- und Proteinexpressionsanalyse.

     

    Fachübergreifende Inhalte: Individuelle genetische/molekulare Präventivmedizin, ethische Aspekte. Fachbezogene/methodische Kompetenzen: Entscheidung über optimale Strategie der Diagnostik und Therapie, sicherer Umgang mit infektiösen Vektoren, Beantragung, Durchführung und Dokumentation gentechnischer Experimente, Gentechnikrecht.

     

    Fachübergreifende Kompetenzen/Schlüsselqualifikationen: Beherrschen von experi-mentellen Lösungsstrategien zum Nachweis kausaler pathogenetischer Zusammenhänge.


    Dozenten:
    Prof. B.M. Pützer, Dr. O. Herchenröder, Dr. V. Alla

    Zeit: 
    09.00-16:00, (1 Woche) BMFZ, Schillingallee 69 (Labore)

    30004 Vorlesung: Molekulare Virologie


    Klassifkation und Systematik der Viren; Baltimore-Schema; Aufbau: DNA oder RNA, Einzelstrang oder Doppelstrang, behüllt oder unbehüllt, unsementiert oder segmentiert; Retroviren; Virusgene: Strukturgene und regulatorische Gene; Virusreplikation; Tropismus; Virus-Zell-Interaktion; Pathomechanismen; akute und chronische, latente und persisterende Infektion; Lyse, Nekrose, Apoptose; immunologische Reaktionen; onkogene Viren; Integration; Mechanismen der Transformation und Tumorbildung; endogene Retroviren; molekulare Mechanismen der Virusinfektionen; Nachweis von Virusinfektionen; Grundlagen zu Impfstoffen, antiviraler Therapie und Prävention; virale Gentransfersysteme.


    Dozenten:
    Dr. O. Herchenröder

    Zeit: 
    WS, Do. 12:15-13:00, Hörsaal, Schillingallee 70

    30007 Literaturseminar: Aktuelle Ansätze in der Experimentellen Krebsforschung


    In der englischsprachigen Veranstaltung werden tumorbiologisch- und gentherapeutisch relevante Fragestellungen Projekte anhand aktueller Publikationen erörtert.


    Dozenten:
    Prof. B.M. Pützer, Dr. D. Engelmann, Dr. O. Herchenröder, Dr. V. Alla

    Zeit: 
    Di. 15:00-16:30, SR 10, BMFZ, Schillingallee 69

    30008 Didaktik in den Naturwissenschaften zur Berufsvorbereitung


    Das Wahlmodul soll die Studierenden auf sekundäre Aufgaben ihres Berufs vorbereiten. Dazu gehören Lesen, Schreiben, Sprechen, Vortragen, Verfassen von Abstracts und Postern, Präsentation von Literatur und der eigenen Arbeit, Vermitteln von Wissen und Erkenntnissen an Fachkollegen oder die allgemeine Öffentlichkeit und Bewerbungen schreiben. Das Modul wird im Sommersemester themenabhängig als 2- oder 3-stündiges Seminar plus 6 Stunden als Samstagsworkshop angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.


    Dozenten:
    Dr. O. Herchenröder

    Zeit: 
    SS, 1. Termin: Mo. 4. Mai 2015, 14:00; SR2 Chirurgie

    30011 Laborpraktikum Einführung in die Methoden der experimentellen Biomedizin


    Durchführung grundlegender molekular- und zellbiologischer Experimente (unter anderem Zellkultur, DNA-Klonierung, Plasmidpräparation, PCR, Gelelektrophorese, DNA-Transfertechniken, Western-Blot, Gen-Reporter Assays, Durchflußzytometrie/FACS, ELISA).


    Dozenten:
    Prof. B.M. Pützer, Dr. D. Engelmann, Dr. V. Alla

    Zeit: 
    08.00-16:00, (Block, Mo-Fr) BMFZ, Schillingallee 69 (Labore)

    30013 Seminar: Aktuelle Forschungsprojekte der Medizinischen Fakultät


    Mit Hilfe eines fakultätsweiten Forschungsseminars werden einzelne Forschungstätigkeiten an unserer Fakultät bekannt gemacht. Die Themen der Vorträge gruppieren sich nach Forschungsgebieten und werden schwerpunktmäßig zusammengefasst. Die Veranstaltung wird in der Regel in englischer Sprache abgehalten.


    Dozenten:
    Prof. B.M. Pützer, Dr. O. Herchenröder, Prof. M. Glocker

    Zeit: 
    Do. 16:00-18:00, SR 10, BMFZ, Schillingallee 69

    30015 Seminar: Molekulare Virologie: Onkogene Viren


    Onkogene und Anti-Onkogene. Welche Viren können beim Menschen Krebs verursachen? Unterschiede zwischen DNA-und RNA- Tumorviren. Wie transformieren DNA- und RNA-Viren eine Zelle? Es gibt 6 Viren, die beim Menschen mit der Entstehung von Tumoren in Verbindung gebracht wurden. Dazu gehören einige humane Papillomaviren (HPV), das Hepatitis B (HBV) und das Hepatitis C Virus (HCV), das Epstein-Barr Virus (EBV), das Humane Herpesvirus 8 / Kaposi Sarkom-assoziierte Virus (HHV8/KSHV) und das Humane T-lymphotrope Virus I (HTLV-I). In diesem Seminar sollen die Mechanismen, mittels derer diese Viren zur Tumorentsteehung beitragen, herausgearbeitet werden. Ferner wird auf die Klassifizierung, Übertragung, Diagnostik von HPV und die Bedeutung einzelner HPV Vertreter für das Zervialkarzinom sowie für prämaligne Läsionen der Zervix eingegangen werden. Ebenfalls wird die Epidemiologie von HTLV-I und seine Rolle in der Entstehung des Adulten T-Zell Lymphoms besprochen.


    Dozenten:
    Prof. B.M. Pützer

    Zeit: 
    Mo. 18:00-19.00, BMFZ, Schillingallee 69